Kaffeetrinker leben länger

Eine Analyse der UK Biobank zeigt, dass Kaffeetrinker ein geringeres Sterberisiko haben.

Die Publikation in JAMA Internal Medicine (2018: doi: 10.1001/jamainternmed.2018.2425) deutet auf eine dosisabhängige mögliche Schutzwirkung hin, die aber nicht vom Stoffwechsel des Koffeins abhängig war. Kaffee scheint ein gesundes Genussmittel zu sein.

Frühere epidemiologische Studien haben den Konsum bereits mit einem verminderten Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Morbus Parkinson, Lebererkrankungen sowie auf Darmkrebs und Endometriumkarzinom in Verbindung gebracht. Auch eine Analyse der UK Biobank, die seit 2006 Blutproben von britischen Erwachsenen sammelt, die beim National Health Service als Patient registriert sind, bestätigt die protektive Assoziation.

In den ersten beiden Jahren nahmen eine halbe Million Personen die Einladung an. In den Assessment Centers machten sie auch ausführliche Angaben zu ihrem Lebensstil. Unter anderem wurden sie auch danach gefragt, wie viele Becher Kaffee sie am Tag trinken und wie sie gewöhnlich ihren Kaffee zubereiten.

In den ersten 10 Jahren seit der Untersuchung sind 14.255 der zu Beginn der Studie im Durchschnitt 57 Jahre alten 498.134 Teilnehmer gestorben. Die von Erikka Loftfield vom National Cancer Institute in Bethesda und Mitarbeitern vorgestellte Analyse ergab, dass bereits ein Becher Kaffe am Tag das Sterberisiko um 8 % senken könnte. Die „protektive“ Wirkung stieg mit der Zahl der Becher auf bis zu 14 % bei den Personen, die acht oder mehr Becher am Tag tranken.

(siehe Ärzteblatt)

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